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Begriffsklärung FFP3 Maske

FFP2 Masken sind uns mittlerweile allen ein Begriff. Aber wer im Internet schon Mal nach FFP Masken gesucht hat, ist womöglich auch schon auf den Begriff „FFP3“ gestoßen. Was hat es damit auf sich?

Die Abkürzung „FFP“steht für den englischen Begriff „Filtering Face Piece“. Im Deutschen lautet die sinngemäße Übersetzung: „Partikelfilternde Halbmaske“. Tatsächlich gibt es 3 Kategorien von FFP Masken. Je höher die Zahl hinter dem „FFP“, desto höher die Filterleistung der Maske.

Die europäische Richtlinie EN149 schreibt vor, wie diese Filterleistung zu messen ist und wie hoch die Leistung sein muss, damit eine FFP3 Maske auch so genannt werden darf. Wichtig hierfür ist die sogenannte Gesamtleckage. Dazu wird gemessen, wie viele Partikel und Aerosole aus der Atemluft herausgefiltert werden und wie undicht die Dichtlinie zwischen Maske und Gesicht ist. Bei einer FFP3 Maske darf hier maximal ein Wert von 2% erreicht werden. Heißt: Eine FFP3 Maske kann Ihnen einen 98%igen Schutz bieten. Damit einher geht allerdings oft, dass das Atmen beim Tragen einer FFP3 Maske schwerer fällt, als bei anderen Masken. Daher wird empfohlen, FFP3 Masken nur dann zu tragen, wenn beispielsweise der Umgang mit bereits infizierten Personen unumgänglich ist, wie etwa im Gesundheitsbereich.
Gesetzlich vorgeschrieben sind FFP3 Masken am Arbeitsplatz allerdings dann, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert das 30ig-fache überschreitet. Sie eignen sich durch ihre hohe Filterleistung auch in Bereichen, in denen es zum Handling von radioaktiven oder krebserregenden Stoffen kommt.

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