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Begriffsklärung FFP1 Maske

Spätestens seit der Corona-Pandemie ist der Umgang mit FFP-Masken für die meisten von uns zum Alltag geworden. Tatsächlich sind sie aber schon lange vorher vor allem im Handwerksbereich oder in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz gekommen.
„FFP“ steht als Abkürzung für den englischen Begriff „Filtering Face Piece“. Auf deutsch sagen wir sinngemäß dazu: Partikelfilternde Halbmaske. Bei FFP-Masken gibt es grundsätzlich 3 Kategorien und auf die Erste wollen wir hier eingehen:

Die FFP1 Maske.

Unter den drei Kategorien hat sie mit 80% die niedrigste Filterleistung und sollte laut der BGW nicht als Virenschutz eingesetzt werden. Dieser Wert misst sich an der sogenannten Gesamtleckage. Sie ergibt sich aus der Menge der Partikel, die durch die eingearbeiteten Filter durchgelassen werden, sowie daran, wie viel durch die Dichtlinie zwischen Gesicht und Maske entweichen kann.
Die EU-Richtlinie EN 149 gibt genau vor, wie dieser Wert gemessen werden soll. Kann eine FFP Maske die Anforderungen dieser Richtlinie nicht einhalten, darf sie nicht in den Verkehr gebracht werden. Als Kunde sollten Sie deshalb immer darauf achten, dass das Kürzel „EN 149“ auf einer Maske zu finden ist, am besten in Verbindung mit einem CE-Kennzeichen.

Verwendung findet eine FFP1 Maske vor allem als Schutz vor Partikeln auf Wasser- und Ölbasis, die die Atemwege reizen können, aber generell ungiftig sind. Gesetzlich gesehen sind FFP1 Masken dann zwingend notwendig, wenn der Arbeitsplatzgrenzwert das Vierfache übersteigt. Als Schutz gegen Viren sollten FFP1 Masken allerdings nicht verwendet werden.

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